Der Mönch – Eine philosophische Betrachtung

Philosophie ist ein weites Feld. Verschiedene Ansichten treffen aufeinander, erhitzen die Gemüter und resultieren teils in Argwohn oder Spott. Viele Menschen vergangener Generationen und vergangener Epochen haben sich mit Thematiken auseinandergesetzt und sich über viele verschiedene Dinge unterhalten.

Doch ist und bleibt die Philosophie ein sehr persönliches Thema, da zwar immer Ansichten geteilt werden aber auch eben nicht. Doch auch nahezu fest gebildete Meinungen können und dürfen vor allem auch verworfen werden.

Niemand ist gefeit gegen Fortschritt.

Jeder Mensch lernt ein Leben lang und Meinungen schwanken wie Fahnen im Wind. Des Öfteren kommt es vor, dass der Verteidiger einer Theorie diese komplett verwirft und sie überarbeitet und neu gestaltet. Doch was liebes Fesralein hat das Ganze nun mit uns und deinem schon wie so langen Thread zu tun? Nun, ganz einfach meine Lieben. Diese Abhandlung soll eine philosophische Betrachtung sein. So können eben die Meinungen auseinander gehen und manche von euch werden meine Meinung nicht teilen, geschweige denn gutheißen.

Doch das bin ich gewohnt und ich kann damit umgehen.

Meine Thematik bezieht sich auf eine Spielfigur, der – wie keiner anderen – eine so dramatische Hass-Liebe zu Grunde liegt.

Der Mönch.

Keine andere Spielfigur steht so im Kanonenfeuer der Kritik wie der Mönch. Für das Gelingen der Gruppe dringend benötigt, jedoch gehasst, wegen seiner ‚Allmacht’ die Gruppe zum Sieg zu führen. Viele Mönche wandeln auf den Antlitzen der Spielwelten. Einige wenige gute, sehr viele schlechte und unglaublich viele farmende. Doch möchte ich hier das Farmen außen vor lassen, ich möchte mich nicht noch mehr in die Nesseln setzen, als ich es gerade schon tue. Anbei bemerkt beziehe ich mich nur auf Dinge, in denen ich mich auskenne. Dies ist das PvE. Ich bin kein interessierter PvP-Spieler, ich mag das Spielprinzip nicht recht.

Deshalb beziehen sich meine Ausführungen lediglich auf das PvE-Segment. Zwar mögen einige Dinge auch auf PvP-Spieler anwendbar sein, jedoch hüte ich mich davor hier mit generalisierten Ausführungen um mich zu werfen. Sie könnten mir von passionierten und wirklich guten PvP-Spielern um die Ohren gehauen werden.

Jedoch wird auch da nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Manche sogenannter ‚Pro-Gamer’ verfrühstücke ich selbst noch nachts. Aber auch das ist ein komplett anderes Thema. 😀

Was nun unterscheidet aber einen guten von einem schlechten Mönch?

Überspitzt formuliert: Die Einstellung. Nur die eigentliche Einstellung zu dem gespielten Mönch macht den Unterschied. Mönche mit der exakt selben Skillung, Ausrüstung und meinetwegen auch Aussehen können zum einen eine PUG (Pick-Up-Group), alleine, unbehelligt, ohne, dass ein einziges Mitglied stirbt, durch den Vorhof der Hölle schleusen, oder in der D’Alessio-Küste Sang- und Klanglos untergehen. Jetzt mögt ihr sagen: Aber das hängt auch in vollem Umfang mit der Gruppe zusammen. Ja, natürlich. Suizid-gefährdete Ele’s oder Krieger gibt es zu Hauf und sie machen diesen Job nicht einfacher. Aber nein… es macht keinen wirklichen Unterschied für den Mönch. Doch das ist ein recht schwammiges Feld von persönlichen Eindrücken und Erfahrungen. Der Sinn dieses Threads liegt eigentlich im Mitteilen derselben und soll Anfängern etwas in die Hand geben, um ihren Job einfacher zu machen. Ich werde hier, wie in meinen übrigen Threads, keine Skillungen schreiben oder mich auf konkrete Vorteile verschiedener Skills beziehen. Lesen könnt ihr alle selbst, und ich muss mir hier nicht die Mühe machen, jedem vorzukauen welcher Skill wie wirkt. Das ist nun mal nicht das Thema. Es ist auch fast unerheblich. Doch dazu kommen wir später.

 

Stellung in der Gruppe 

Welche Stellung nimmt der Mönch in der Gruppe ein? Durchleuchten wir doch einmal die Möglichkeiten, die man als Mönch hat, seiner Gruppe zu helfen.

Da wären die wohl beliebtesten und häufigst anzutreffenden Vertreter der Spezies Mönch, die Heiler. Nahezu unübertroffene Güte und Beherrschung vorausgesetzt ist der Heiler das Rückrat einer jeden Gruppe. Mit zärtlichen Worten, Küssen oder Fürbitten macht er heile, heile Gänschen und fegt die Sorgen seiner Gruppe hinfort. Ein undankbarer Job wie sich im Verlauf herausstellen mag, aber wir haben’s uns alle ausgesucht oder? Dann wäre da der Protter, der sich in zwei unterschiedlichen Lagern formiert.

Die Aktiven und die Passiven, oder auch Bonder.

Wat is dat denn nu schon wieder? Im Prinzip so einfach, wie einleuchtend…

Protter leitet sich von dem englischen Wort ‚protect’ ab, was übersetzt so viel wie ‚beschützen’ bedeutet. Vergleicht man dies nun mit den verfügbaren Attributen des Mönchs, so fällt auf, dass dies die Schutzgebete betreffen könnte. Was nun den Unterschied zwischen aktiv und passiv betrifft: Ein Aktiv-Protter benutzt Fertigkeiten, um Verhexungen und Zustände von seinen liebebedürftigen Gruppenmitgliedern zu entfernen und dingt den Schaden, der durch Gegner erbracht wird, zu Heilung zu verkehren. Der Passiv-Protter hingegen erlegt sich selbst eine andere Bürde auf. Durch aufrechterhaltene Verzauberungen reduziert und beugt Schaden vor. Dabei ergibt sich für den Passiv-Prot ein lediglich marginales Problem, da seine Energievoräte dem nicht unbedingt standhalten mögen. Wie wir wissen, reduziert jede permanente Verzauberung die Energieregeneration um einen ‚Pip’ (dat sin die Pfeile hinter der Zahl im blauen Balken… Anm. d. A.).

Dementsprechend mag der Passiv-Prot insgesamt 4 Verzauberung aufrecht zu erhalten vermögen, was sich aber angesichts einer Gesamtgruppengröße von bis zu 8 Spielern als recht wenig herausstellen mag.

Welche Wahl bleibt?

Ja, richtig, er legt trotzdem weitere Verzauberungen auf die Gruppenmitglieder und nimmt eine Energiedegeneration in Kauf.

Nun sollte man wissen, dass, sobald die Energie des Verzauberungshaltenden auf 0 sinkt, insgesamt so viele Verzauberungen verloren gehen, für wie viele die Energie nicht mehr ausreicht. Da das Aufrechterhalten an sich keine direkten Energiepunkte kostet, werden also maximal 4 Verzauberungen verbleiben. Glücklicherweise gibt es dafür eine Fertigkeit, die einen Passiv-Prot dafür belohnt, so viele Verzauberungen wie möglich aufrechtzuerhalten.

Und diese Belohnung zeigt sich als Energiepunkte für das arme Protterlein. Das Wort Bonder übrigens, welches übersetzt Binder bedeutet, erfasst die Tätigkeit recht gut, da er – wie gesagt – Bindungen aufrecht erhält.

Zu guter letzt bliebe noch der Peiniger oder ‚Smiter’. Etwas derart unbeliebtes hab ich noch nicht erlebt. Den will keiner haben, den will noch nich mal jemand kennen. Die Peinigungssektion trifft vornehmlich bei Farmern auf Gegenliebe.

Abgesehen von einigen Fehlgeleiteten, die mitten in der Mission gestehen:

Herr Gott noch mal… wie zum Henker soll ich denn heilen? Ich bin Smiter. Ich bin nun mal der krasseste Damagemaker… Gegen mich kacken Eles so derbe ab…

Berühmtere letzte Worte kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Nahezu wichtiger ist aber die Tatsache: Der Mönch ist immer schuld!

Der Krieger stirbt… der Mönch ist schuld.

Er ist vor gerannt mit Adrenalin in den Augen und dem Hammer hoch erhoben, obwohl weder die Gruppe, geschweige denn der Mönch fertig ist… egal, der Mönch ist schuld!

Der Ele verreckt kläglich, bei dem Versuch seinen Meteorschauer abzuladen? Okay, er mag am Krieger vorbeigelaufen sein, das komplette Aggro auf sich gezogen haben… egal, der Mönch ist schuld.

Aus dem Augenwinkel bemerkt ihr, wie der Assa sich am Krieger vorbei portet und sich inmitten der gegnerischen 3 Eles, 2 Mesmer, 4 Waldis und 7 Kriegern wieder findet… Wer außer dem Mönch könnte denn Schuld haben?!?

Dererlei Beispiele kennen viele von den geneigten Lesern. Doch kann ich das verhindern? Die Antwort ist so simpel wie logisch: Gar nicht!

Als Mönch sollte man seinen Status in einer Gruppe kennen. Man ist der Charakter mit der Arschkarte. Natürlich ist nicht jeder so… es gibt bestimmt ein oder zwei Ausnahmen. Nur sind diese rar gesät. Scherz beiseite.

Jedem Mönch ist es in seiner ‚Karriere’ passiert, dass ihm die gesamte Gruppe aufgerieben wurde. Und das auch noch aus Selbstverschulden. Dies gehört zum Lernprozess. Nur aus Fehlern lernt man. Und mir persönlich ist es ziemlich egal, ob ich nun an ner Missi scheitere, nur weil der Mönch, sei es aus Unvermögen, oder schlichtweg aus Pech seine Gruppe verliert.

Jedoch anderen ist das nicht.

Da wird sofort mit einem meiner Lieblingsunworte um sich geworfen. Da heißt es dann: Kacknoob, lern erstmal heilen. Und dieser Satz ist der Beste, den man sich überhaupt denken kann…

Was bitte wird von einem Level 15 Mönch erwartet? Der kann einfach nicht den Heil-Ouput eines Level 20 Mönch mit WdH und 54 Energie leisten. Das ist einfach unmöglich. Aber es wird erwartet. Wie dem auch sei, auch besagte Level 20 Mönche können kläglich versagen.

Seit Factions hat das vorher schon eher aussageunkräftige Level 20 noch mehr an Wert verloren. Viele verstehen nicht, dass das Level keinerlei Auskunft über a.) die Erfahrung, und b.) da Können macht. Für jeden Level 20 Charakter, der schlechter war, als sein Level 15 Konterpart ein Gold und ich wäre reich. Doch wie kann ich einen guten von einem schlechten Mönch nun unterscheiden? Vor Betreten eines Gebietes, einer Mission, gar nicht. Das Können bemerkt man erst während des Spiels. Das ist die Gefahr mit der wir aber alle mit jedem Charakter leben müssen.

 

Persönliche Einstellung

Jeder Mensch hat zu jedem seiner verschiedenen Charaktere eine andere Einstellung. Ein Bild quasi, das er in sich trägt, wie sich sein Charakter nach außen präsentieren soll.

Wie sich die Leute an seinen Charakter erinnern sollen. Was sein Charakter in der Gruppe leisten soll.

Der tankende Krieger, der heroisch die Gegner um sich sammelt, auf dass seine Gruppe keinen Schaden erleide.

Der Ele, der die Gegner mit seiner mächtigen Magie in der Luft zerreißt und stets ein keckes Lächeln auf den Lippen trägt.

Der Untote kontrollierende Nekro, der seine Armee um sich sammelt um die Gegner zu schrecken und sie zu überrollen.

Der Waldläufer, der seine Kunst vorführt, in dem der nicht nur gegnerische Zauberer am zaubern hindert, sondern auch Pfeilhagel auf die Gegner niederprasseln lässt.

Und der Mönch. Die gute Seele des Teams. Der Heiler und der Protter. Diejenigen, die den Schaden vom Team abwenden, bzw. vorbeugen oder umkehren. Und je nach Gegnerkonstellation ist das verdammt wichtig.

Meine Aufgabe als Mönch ist es nun mal Schaden zu mildern. Daher ergibt sich auch meine Position. Hinten.

Ich soll auf die Gruppe achten. Das Problem, das ich immer wieder beobachte ist, dass die Mönche zu weit vorne stehen. Natürlich muss ich meinen Krieger heilen. Dazu muss ich aber nicht neben ihm stehen.

Alesia mag mir widersprechen, aber ich ignoriere das geflissentlich. Ich muss logischerweise näher an die Front um den Krieger zu heilen, was mich aber dann davon abhält, anschließend wieder nach hinten zu verschwinden, das übersteigt meinen Horizont.

Die Überlegung, die dahinter steht ist eigentlich recht nachvollziehbar: Vorne aua, hinten nich.

Davon ausgehend, dass der Krieger seinen Job macht und die Gegner an sein Aggro bindet. Das kann sicherlich schief gehen, aber das hat man als Mönch nicht in der Hand. Ebenso wenig, wie den Fehler, den die anderen machen, wenn mal ein oder zwei Gegner durchbrechen und in die hintere Gruppe rennen. Wie oft passiert es, dass sich die Gegner den allerwertesten Ele aussuchen und ihn beharken.

So weit, so gut. Würde der Ele stehen bleiben, würde der Mönch ihn heilen, das Aggro wäre gebunden und der Schaden begrenzt.

Tja.

So zumindest die Theorie. Doch wie schrieb einst ein weiser Mensch: Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.

Dem Ele ist die Sache nämlich nicht geheuer. Ein böser Gegner… Soll ich mein Leben wirklich dem Mönchen in die Hand geben?!? Jup mach ich… Und wie es manche Krieger tun, wenn sie ‚pullen’ (sie rennen zurück, an seiner Gruppe vorbei und verstecken sich…), bieten sich dem Ele auch hier mehrere Möglichkeiten.

Sie casten eine AoE-Fertigkeit (AoE=Area of Effect, sogenannte Flächenzauber, aus dem sich die KI hinausbewegt. Anm. d. A.) oder sie nehmen die Beine in die Hand und rennen auf kürzestem Weg zum Mönch.

Ja, schon gut… ich weiß, dass ich gesagt habe, der Mönch soll auf die Gruppe aufpassen, aber damit war nicht gemeint, dass sich die Leute hinter dem Mönch verstecken und damit die Gegner an ihm abladen. Folgendes Szenario.

Krieger versucht zu blocken, 3 Gegner brechen durch, rennen zum Ele und zum Nekro. Diese Ihrerseits rennen zum Mönch, frei nach dem Motto, Hilfe, Hilfe ich krieg Schaden. Einer der 3 Gegner denkt sich…Hm… Lecker… So nen Mönch hab ich schon lange nicht mehr gefrühstückt. Er drischt also auf den Mönch ein, während die anderen beiden Gegner sich den Ele und den Nekro teilen.

Den Krieger wollen wir aber auch nicht außer Acht lassen, da er ja nun mal auch Schaden bekommt. Nun unterliegt der Mönch einer Zwickmühle. Wen soll er heilen? Mönche, die sich entscheiden müssen, neigen fatalerweise dazu, sich selbst den Vorzug zu geben.

Ja, ich kann eure Gedanken lesen und mir ist es auch nicht verständlich. Aber im Ernst. 4 Leute bekommen Schaden. Wenn er sich selbst nicht heilt, stirbt er und daraus resultiert, dass er auch niemand anders mehr heilen kann.

Wenn er den Krieger nicht heilt, kommen die restlichen Gegner auch noch zu der Teeparty und die Sache ist auch gelaufen. Wie man’s also macht isses verkehrt.

Der Mönch ist daran noch nicht einmal Schuld. Man kann die Schuld noch nicht einmal einem allein zuschachern. Vielmehr war es eine Verkettung unglücklicher Umstände.

Aber wie dem auch sei. Die Gruppe wird den Mönch dafür verantwortlich machen. Als Mönch muss man lernen, nicht nur die Fehler anderer auszubügeln, sondern sich auch für das teilweise Unvermögen anderer, als auch für die Gemeinheit des Kosmos direkt verantwortlich machen lassen zu müssen.

Etwas, das mir auch schon oft aufgefallen ist, die Leute haben Angst vor Schaden.

Und damit meine ich nicht die Art von Schaden, die eine Klingenaaxte einem unbekleideten Level 2 Charakter zufügt, sondern die eines Untoten aus Kryta an ner ausgewachsenen Blechdose… ääähm… Krieger. Sobald Krieger sehen, dass sie Schaden bekommen, und seien es auch nur um die 20 – 30, dann sehen sie sich selbst schon im Dreck liegen und denken daran, wie viel Mühe es gemacht hat, die schwarz gefärbte Rissrüstung auf Hochglanz zu polieren.

Die logische Reaktion folgt auf dem Fuße. Sie verlassen ihren Posten als Blocker und begeben sich direkt hinter ihr Schutzschild, dem Mönch.

Gute Wahl.

Schuld ist natürlich der Mönch, weil er ja augenscheinlich nicht geheilt hat. Aber man muss sich mal folgendes vor Augen führen.

Der einzige Lebenspunkt, der von Bedeutung ist, ist der Letzte!

Dieser eine Trennt den Charakter von Leben und Tod.

Alle anderen stellen lediglich einen Puffer dar. Ich möchte damit nicht gesagt haben, dass man ständig mit seiner Gruppe am Abgrund jonglieren sollte, das kann schneller ins Auge gehen, als es einem lieb ist, aber es verdeutlicht ein wenig die Prioritäten. Als Mönch muss man nicht immer sofort jedes Fitzelchen an Schaden wegheilen. Das ist Ressourcenverschwendung.

Wohldosiert und zielgerichtet muss gute Heilung aussehen.

Doch das muss man üben. Kein Meister ist vom Himmel gefallen und niemand sollte es einem Mönchen verübeln, wenn er nun mal die Wirkzeit, die Fertigkeitswiederaufladezeit oder den Heileffekt unterschätzt hat.

Das sind Dinge, die passieren können. Nur genau das ist das Problem.

In den Augen der anderen dürfen sie nicht passieren, da sonst der Mönch seine Aufgabe verfehlt hat. Lasst Milde walten. Tun wir alle anderen auch, wenn die Krieger nicht blocken oder die Eles Feuersturm zaubern. Nur aus Fehlern lernt man.

Doch sollte man sich niemals zu sicher sein.

Jedem Mönch kann jederzeit ein Verbündeter unter den Händen wegsterben. Oftmals trennt nur eine zehntel Sekunde den Mönch vom erfolgreichen Heilversuch oder vom Tod seines Schützlings. Und nichts ist peinlicher, vor einer Mission zu prahlen und damit anzugeben, man sei einer der besten Mönch überhaupt. Wenn dann die Gruppe im Dreck liegt, sinkt die Glaubwürdigkeit ungemein.

Gerade als Mönch sollte man stets konzentriert an die Dinge herangehen. Es ist anstrengend und auslaugend einen Mönch gut zu spielen, jedoch ist das Gefühl ein sehr erhebendes, wenn man sogar schwierige Missionen/Quests mit wenigen oder sogar gar keinen Ausfällen durchlaufen zu haben.

Dazu benötigt man selbstverständlich die Hilfe seiner Gruppe, aber man fühlt sich trotzdem bestätigt in seinem Können und kann sie dem Ansehen der Gruppe erfreuen. Denn Dankbarkeit oder auch seltener Lob ist das, was einen Mönch zum Handeln treibt.

Gut, einige Mönche lassen sich ihre Hilfe entgelten, doch warum?

Ich habe schon so oft Mönche gesehen, die in einen Außenposten kommen und auf Einladungen mit: ‚Für 5p mach ichs’ reagieren.

Das verstehe ich nicht.

Und wenn die dann noch so schlecht sind, dass ich mit nem Gefolgs-Heiler besser bedient gewesen wäre, vergeht mir alles andere. Jeder ist auf jeden angewiesen.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich als Mönch mit irgendeiner Gruppe irgendeine Mission gespielt hab, weil ich einfach helfen wollte. Die anderen Idioten –entschuldigt den harten Ausdruck, aber solche ‚Individuen verdienen diese Bezeichnung – stellen sich in hin und steh’n dann da.

Ich weiß nicht, was sie dann machen, Kaffee trinken gehen, masturbieren, oder freuen sich über ihre dümmliche Art die anderen Spieler zu ‚verarschen’.

Hö, hö, jetzt denken die alle ich bin da un laden mich ein… Man bin ich kuhl.. Höhöhö

Ja.. Boah.. Toll… des is großes Kino… Da hast du’s uns aber gegeben. Oder sie freuen sich über die vielen Einladungen, die sie haben.

Ich hab keine Ahnung, aber das versteh ich nun mal nicht. Das verschließt sich mir. Wie dem auch sei, man sollte auch mal etwas zurückgeben. Natürlich sind Mönche gefragt, weil sie selten gespielt und noch seltener gut gespielt werden. Aber ohne Krieger, Eles oder Waldis sind auch die besten Mönche hilflos.

So sollte man sich auch verhalten.

Freundlich, hilfsbereit und teilweise auch uneigennützig.

Das sind die Qualitäten, die einen guten Mönch ausmachen. Denn wie gesagt, wenn man nicht einer dieser ‚Mönchsprostituierten’ ist, die sich alles bezahlen lassen, ist Dank das einzige, das man erwarten kann. Und um den Preis, für die Dauer des Abenteuers eine Menge roter Balken anzuglotzen und ein paar Knöpfchen zu drücken ist das ‚Preis-Leistungs-Verhältnis’ relativ schlecht. 😉

Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich liebe es, den Mönch zu spielen.

Mein Mönch war mein allererster Charakter und der, mit dem ich mit Abstand die meiste Zeit im Spiel verbracht habe. Doch diese Dinge sollte man sich vor Augen führen.

Energiemanagement

Energie ist wichtig und Energie ist toll. Energie braucht der Mönch um zu heilen.

Doch dieses Unwort Energiemanagement schlaucht mich ein wenig.

Was verbirgt sich dahinter?

Muss der Mönch vor der Mission nen Energiehaushaltsplan vorlegen und sich dann wie unser Finanzminister mit den Nachtragshaushaltsverkündungen rumärgern? Grundsätzlich ist es doch folgendermaßen. Die Energie regeneriert sich mit 4 Pips.

Gut.

Als Protter degeneriert die Energie zum Teil.

Schlecht.

Naja, mehr oder weniger, je nachdem wie man es versteht, diese Degeneration zu kompensieren. Ich kenne gute Protter, die unter bestimmten Vorraussetzungen bis zu einer 9er Degeneration ausgleichen konnten. Manche mögen ungläubig schauen, doch ich verbürge dafür mit meinem Namen.

Dem Heiler hingegen obliegen dererlei Nachteile nicht, jedoch verdingt dieser seine Energie auch anderweitig. Durch die Heilsprüche nämlich. Und derer gibt es viele. Und dementsprechend auch viele verschiedene Energiekosten. Gerade beim Heilen sollte man nie den Nutzen-Kosten-Effekt außer Acht lassen.

Viele Sprüche sehen auf den ersten Blick ziemlich unattraktiv aus, auf Grund dessen sie mit hohen Kosten zu Buche schlagen. Wenn man sie jedoch hinreichend sparsam und effektiv einsetzt sind diese oft die beste Rettungsleine, die man finden kann. Gerade als Heiler sollte ich immer daran denken, was meine Aufgabe ist.

Heilen.

Mein Energiemanagement beschränkt sich folglich auf die Auswahl der angemessenen Sprüche, dem angemessenen Zeitpunkt sie zu sprechen und der gottgegebenen Energieregeneration. Und das ist mehr als man braucht. Auch das klingt unglaublich, aber es entspricht nun mal meinen Erfahrungen.

Andererseits sehe ich oft genug Mönche, die auf einen Nekro mit Blutritual bestehen. Oder die nach der zweiten Gruppe ancallen, dass sie keine Energie mehr haben.

Das Bestes, das ich je erlebt hatte, war ein Mönch, der sich, als der zweite Gegner einer 4er Gruppe fiel, bereits leer gecastet hatte.

Und das ist kein Witz. Es war traurig. Verständnislosigkeit machte sich in mir breit.

Also, was tat ich? Ich sah mir mal an, was der liebe Mönchskollege zauberte und nach kurzer zeit wurde mir so einiges klar.

Und nur nebenbei als Tipp… Genesung ist kein adäquater Heilspruch, einer 3er Blutung muss man nicht mit nem Hauch entgegenwirken und nur weil die beiden Krieger in ne Stachelfalle gerannt sind, muss man nicht mit Gruppe heilen um sich werfen.

Doch genug damit.

Wie gesagt, es ist nicht die Aufgabe des Mönchs jeden Kratzer aus dem Lack zu polieren. Der Mönch hindert einen Verbündeten daran zu sterben. Und das möglichst effizient.

Wie man effizient wird?

Mit Übung und Erfahrung. Ein gewisses Maß an angeeigneter Voraussicht, Fertikeitswahl und Glück vollbringen es, dass ein Mönch auch in schwierigen Situationen immer genügend Energie hat. Es wird durchaus auch Situationen geben, in denen man, auch bei noch so viel Vorsicht passieren, dass man am Limit ist. Das an sich ist in Ordnung, das kann passieren.

Vielleicht hat man Glück und ein Nekro mit Blutritual befindet sich tatsächlich unter den Gruppenmitgliedern. Aber auch da sollte man ein gewisses Maß an Voraussicht beweisen.

Wenn die Energie bei 0 is, bringt auch das beste Blutritual nix. Wenn ihr den Luxus der Blutrituals in Anspruch nehmen wollt, kümmert euch rechtzeitig darum.

Ihr solltet eine gewisse Reserve an Energie besitzen, um auch trotz BR noch 1 – 3 Sprüche unabhängig davon casten zu können. Sinnvolles Nutzen von Ressourcen. Nehmt diesen Luxus aber nur ganz selten in Anspruch.

Bleibt autonom.

Ihr könnt euch nämlich niemals darauf verlassen, dass ihr immer nen BR-Nekro dabei habt. Natürlich könnt ihr darauf bei der Gruppenbildung bestehen, selbiges wirft allerdings kein gutes Licht auf euch und eure zu erwartende Leistung.

Gruppe heilen?

Toller Heilspruch, aber um den soll es nicht gehen. Es geht mir um die Gruppe als solches. Muss der Mönch immer alle Leute in der Gruppe heilen?

Ja, weil sonst alle sterben…

Nein, eben nicht. Dieses Thema ist ein noch heikleres als alle anderen vorher zusammen.

Des Öfteren hat man eine Gruppe, die an sich recht gut funktioniert, aber ein Depp is immer dabei. Und der versaut einem alles.

Er bringt die gesamte Gruppe durch unüberlegte Manöver in Gefahr, zieht unkontrolliert Aggro, wartet nicht, auch wenn dies vereinbart wurde und bringt Unruhe in die Gruppe. Hierbei kann man als Mönch pädagogisch einwirken.

Lasst ihn verrecken.

Sang und klanglos.

Am Besten ist es, wenn er der einzige ist, der Schaden bekommt und genau sieht, dass er absichtlich nicht geheilt wird.

Wenn er dann im Dreck liegt, gibt das uns eine Verschnaufpause und man kann ihm die Worte sprechen, die wahrer sind als die Bibel.

Hör zu Kollege… Ich bin der Mönch, ich sag dir was du tust, wann du’s tust und auch warum. Mach das, was ich sage und wir werden alle heil aus dieser Geschichte rauskommen. Bau weiter Mist und du wirst von mir weder geheilt noch gerezzt, noch sonst irgendetwas.

Und daraufhin werdet ihr mit Beschimpfungen zerhagelt werden, ihr hättet keine Ahnung und wäret Kacknoobs. Aber trotz allem. Bleibt standhaft.

Wenn es ihm auf den Sack geht leavt er, dann habt ihr Ruhe vor ihm.

Oder aber er benimmt sich und die Sache ist auch in Ordnung.

Aber verbiegt euch nicht, nur weil irgendein Depp meint er sei der Beste und könne alles besser als ihr alle zusammen. Wer sich nicht in die Gruppe einfügt hat Pech gehabt. Ich heile generell keine Assassinen, die meinen, eine Ein-Mann-Armee zu sein. Der letzte fragte, nachdem er im Raisu-Palast in eine gegnerische Gruppe gesprungen war und in nicht mal 3 Sekunden tot war:

*lol* du kacknoob wo bleibt heilung…??

sry… ich heile keine suizidalen assas

Mal ganz davon abgesehen, dass man, auch in turbulenten Situationen, auf korrektes Deutsch zurückgreifen mag, lies mir meine Antwort eine Welle unfreundlicher Entgegnungen an mich branden. Was mir einfallen würde mir Kacknoob, ich hätte keine Ahnung, er sei einer der besten Assas, die’s gibt, ich solle erst mal das Spiel lernen ich Kiddie.

Nun muss man erwähnen, dass ich die 80er bewusst erlebt habe, aber das soll nicht das Thema sein.

Mich begeistern solche minderbemittelten Halbstarken, da sie mir immer wieder zeigen, wie schön es ist, in einer Demokratie zu leben und mir die Leute, mit denen ich umgehe möchte, selbst aussuchen kann.

In solchen Fällen entschuldigt euch bei der Gruppe, gebt ihnen einen Grund zu verstehen und verlasst selbige. Trefft euch im nächstgelegenen Außenposten wieder und versucht es erneut, ohne den Störenfried, oder aber sucht euch ne andere Gruppe. Aber verdingt euch nicht mit solchen Leuten, die euch beleidigen, nur weil ihr eine Entscheidung getroffen habt, die demjenigen nicht passt.

Ihr seid Mönche. Auf euren Schultern lastet das Wohl der Gruppe. Oftmals muss man sich entscheiden, welchen zweier Verbündeter man sterben lässt, da der Versuch beide zu retten die ganze Gruppe gefährden würde.

Und diese Entscheidungen müssen schnell getroffen werden. Ihr müsst euch nicht rechtfertigen. Ihr seid diesbezüglich jedem Urteil erhaben.

Handelt nach bestem Wissen und Gewissen.

Gute Spieler werden verstehen warum ihr das getan habt. Diese sehen auch ein, wann sie selbst einen Fehler begangen haben. Es kam schon vor, dass sich ein Krieger bei mir entschuldigte, weil er zu weit vorne in der Gegnergruppe stand und ich nicht rechtzeitig heilen konnte. Erklärt den Leuten, was ihr von ihnen erwartet. Weist sie freundlich auf Fehler oder Unangenehme Situationen hin. Auch der beste Heiler ist nur so gut wie seine Gruppe. Aber die wirklich guten Mönche reden mit ihrer Gruppe. Sagt ihnen, wenn ihr Zeit für Energieregeneration braucht. Nehmt euch Zeit, wenn andere eben diese Zeit ebenfalls brauchen.

Kommunikation ist hierbei das Schlüsselwort. Seid freundlich, aber bestimmt.

Es ist keinem geholfen, wenn ihr in weichspülerhafter Manier sagt, ihr seid fertig, obwohl dem nicht so ist. Bereitet euch von vornherein gut vor und die Dinge laufen glatter. Schämt euch aber auch nicht, zu fragen, wenn euch etwas nicht klar ist.

Gerade als Anfänger gibt es so viele Möglichkeiten, die man falsch machen kann. Auch da hilft das offene Gespräch.

Mir sind Mönche, die mir vorher sagen, dass sie erst kürzlich den Mönch spielen lieber, als die, die sagen sie wissen alles, aber dann kläglich scheitern. Und gerade als solche Anfänger hütet euch vor Situationen, die happig werden.

Wenn das Blechdosilein nach einem gerade beendeten Kampf, bei dem eventuell sogar wiederbelebt werden musste, nach vorne in die nächste Gegnergruppe rennt, dann lasst ihn laufen. Sammelt ihn später, wenn ihr die Gruppe nach erfolgter Regeneration platt gemacht habt, ein.

Ebenso beliebt, das Thema Wiederbelebung. Der Mönch an sich ist, neben dem Ritualisten, die einzige Klasse, die mit vielfach einsetzbaren Wiederbelebungsfertigkeiten aufwarten kann. Das prädestiniert ihn dazu, gefallene Recken wieder zu ihrer Gruppe zu bringen.

Weit gefehlt.

Der Mönch wiederbelebt als letzter. Jeder andere Charakter, der mit Zweitklasse Mönch oder Ritualist aufwarten kann, sollte zumindest immer einen Spruch zum Wiederbeleben dabei haben. Jeder andere sollte das Siegel der Wiederbelebung mit sich bringen. Fällt ein Verbündeter, wird er, je nach Lage, wiederbelebt oder wiedergeboren. Der Mönch hingegen sollte immer die Wiedergeburt dabei haben. Es gibt Situationen, in denen man derart den Arsch gewischt bekommt, dass Flucht das einzig probate Mittel der Wahl darstellt. Und wenn man als Mönch als Einziger noch steht und seine Gruppe nicht wiederherstellen kann, da die Gegner Leichenwache betreiben und man selbst dementsprechend in deren Aggrokreis geraten würde, ist das gleichbedeutend mit einem Neustart. Und das ist nicht Sinn der Sache.

 

Zusammenfassung

Der Mönch als solches stellt sich für mich nicht als gute ‚Beginnerklasse’ dar. Er ist mit eine der am schwierigsten zu spielenden Klassen.

Natürlich ist jede Klasse auf ihre Art und Weise schwierig zu spielen, doch birgt der Mönch einige der größten Gefahren, gerade am Anfang, den Spielspass zu verlieren.

Ich habe mit dieser Klasse begonnen und mir meine Spielweise auf die harte Tour angeeignet.

Ich habe viele Beleidigungen ertragen und mich regelrecht durchbeißen müssen, ein besserer Heiler zu werden.

Der Mönch ist keine Klasse, in der sich schnell Erfolge einstellen. Man muss hochkonzentriert zu Werke gehen, sonst scheitert die gesamte Gruppe. Und jedes Gebiet, das man neu bereist, birgt Schwierigkeiten, die man erkennen muss und damit umzugehen lernen muss. Und gerade als Neuling ist das ein hartes Stück Brot.

Anfeindungen und Beleidigungen anderer Spieler erleichtern diese Aufgabe nicht besonders. Spieler, die erfolgreich einen Mönch spielen wollen, müssen sich in gewissem Grade damit abfinden, nicht nur immer der Arsch zu sein, sondern auch nicht besonders viel vom Spiel mitzubekommen, da die kleinen roten Balken im Vordergrund stehen. Wem aber diese Art von Anstrengung und Stress nicht abschrecken, der findet im Mönch einer der schönsten und vielfältigsten Charaktere wieder.

Backt kleine Brötchen und übt es, den Mönch zu spielen. Erfragt Rat und Hilfe bei erfahrenen Spielern. Jeder gute Spieler wird euch gern helfen. Denn auch wenn man noch so gerne Mönch spielt, man hat nicht nur einen Charakter. Doch es ist leider öfter der Fall, dass man, gerade als Mönch-Spieler, auf selbigen reduziert wird.

In vielen Gilden sind es oft dieselben Spieler, die den Mönch geben müssen. Manchmal bringt das den Eklat. Bietet euch an zu helfen. Zeigt, dass ihr lernwillig seid, man wird euch – gerade in Gildengruppen – Fehler verzeihen und euch Hilfestellungen geben. Und allen anderen kann ich nur sagen, helft gerade den Mönchen in den Anfängen weiter.

Ermutigt sie zu probieren und Erfahrung zu sammeln. Schreckt sie nicht ab, indem ihr ihnen jeden kleinen Fehler unter die Nase reibt. Man wächst zwar mit seinen Aufgaben, aber das muss schrittweise geschehen, da man ansonsten denjenigen nur überfordert und ihm den Spielspass raubt. Helft den Mönchen, denn unsereins möchte für euch dasselbe tun. Euch helfen viel Spaß in einem Spiel zu haben.

 

Letzte Worte

In dieser von mir so titulierten ‚Betrachtung‘ habe ich vermutlich viele Dinge geschrieben, mit denen ein Großteil der Leserschaft nicht umzugehen vermag.

Denjenigen unter euch möchte ich eine Entschuldigung zukommen lassen. Es tut mir leid, wenn ich eine andere Meinung als die eure vertrete. Aber meine Meinung und meine Erfahrung entsprechen nun einmal dem, wie ich es hier geschildert habe.

Denjenigen, die sich mein Epistel bis zum Schluss durchgelesen haben möchte ich danken. Ich bin natürlich jederzeit wie immer gerne offen für konstruktive Kritik jeglicher Art, jedoch möchte ich vorneweg nur noch einmal folgendes klarstellen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um eine persönlich Meinung, die nicht gutgeheißen werden muss.

Jeder hat selbstverständlich andere Vorstellungen und Einstellungen bezüglich dieses Spiels und jedem hintersteht eine andere Motivation. Die bitte ich zu berücksichtigen. Ich beabsichtige nicht, dass sch die Mönche gegen alles und jeden auflehnen, sich in Gewerkschaften organisieren und für bessere Behandlung auf die virtuelle Strasse gehen, obwohl das eine nette Perspektive wäre.

Vielmehr möchte ich gerade ‚neuere’ Mönche warnen, aber ihnen auch beratend zur Seite stehen. Viel Stress kann man sich bereits zu Beginn ersparen. Und damit auch die Spielqualität an sich verbessern.

Wer nun Interesse hat kann mich gerne fragen, mich ansprechen, weitere Erklärungen fordern oder mich in der Luft zerreißen. Wenn aber nur ein einziger der vielen Mönche da draußen damit identifizieren kann und es ihm hilft etwas mehr Spaß zu haben, so bin ich zufrieden. In diesem Sinne…

~Fesra

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Eine Antwort to “Der Mönch – Eine philosophische Betrachtung”

  1. Sehr schön geschrieben.
    Man findet sich selbst in diesem Text wieder und denkt an die vergangenen Zeiten voller Flames, Beleidigungen, aber auch des Lobes. Auch mein Mönch war mein erster Charakter auf lvl20. Inzwischen ist er knapp drei Jahre alt und hat viel durchstehen müssen. Unter anderem eben solche Situationen, wie sie in deinem Text geschrieben sind.
    Und sollte dieser Text auch nur einer Handvoll Mönchen da draussen helfen, mehr Spaß am Mönch-darsein zu haben und nicht die Hoffnung zu verlieren, so bin ich ebenfalls glücklich.

    In dem Sinne
    mikrowelle (auch auf dem wartower) =)

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