Zeitreise, leicht gemacht

Heute habe ich mir eine 500GB Festplatte geleistet… Eine externe um genau zu sein.
Wozu man so was braucht?
Naja… Brauchen ist relativ, vor allem für den Verwendungszweck, für den ich vorgesehen habe.
Die Festplatte ist nämlich zu meiner privaten Zeitmaschine geworden.

Ich bin ja passionierter Mac-Nutzer aus Leidenschaft.

Das Bedien-Konzept und die -zwar teilweise vorgegaukelte- Sicherheit dieses Betriebsystems übt eine grandiose Faszination auf mich aus.

Mal ganz abgesehen von der gut aussehenden Hardware 😉

Ich bin also stolzer Besitzer eines MacBook C2D 2.0GHz. Das habe ich dann mit insgesamt 4GB RAM und nun einer 320 GB Festplatte aufgerüstet (Ich bin ein kleiner Platz-Fetischist… Je mehr Platz noch frei ist, umso besser).

Dazu kam nun wie gesagt noch eine 500GB Festplatte, um da meinen BackUp-Drive draus zu machen.

 

Da Mac OS X Leopard ja das tolle Feature TimeMachine bietet, wollte ich das selbstverständlich auch nutzen, nur um mal ein wenig Sicherheit zu haben, falls ich mal wieder irgendwas ausprobiere und mir das System schrotte.

Das ist mir zwar unter OS X noch nie passiert, aber ich bin viel zu neugierig, als dass es lange gut geht. 😀

Wenn ich an meine Installations-Orgien mit Windoof XP oder auch openSUSE denke kriege ich fast Magengeschwüre, mal davon abgesehen, dass man XP ja sowieso alle halbe Jahre neuinstallieren sollte, wenn man nicht unbedingt Wert auf eine gefühlte 386er Geschwindigkeit hat.

Aber ich schweife ab.

Also erwarb ich heute in einem Elektro-Großmarkt eine neue Festplatte… Angebot sei Dank.

500GB zur freien BackUp-Verwaltung… Ich konnte eigentlich nicht schnell genug nach Hause kommen.

Dort angelangt wurde erstmal die Festplatte ausgepackt und an den Mac geschmissen.

Einstöpseln, TimeMachine starten und schon fliegt die Initial-Sicherung auf die Platte… Rund 36 Gig… Naja… nicht wirklich viel. Aber gut, drauf damit, umsonst hab ich mir die Platte ja nicht gekauft…

Kommen wir also gleich zu meinem zweiten Fetisch: Ich liebe es Ladebalken zuzuschauen… Muss eine Windows-Krankheit sein, da verbringe ich ja wie gesagt alle halbe Jahre mindestens einen Tag damit dem zuzugucken.

Aber gut… Mac schafft es auch hier sich zu beeilen… In 20 Minuten war das BackUp drauf… Hätte ich ne Firewire-Platte kaufen sollen? *grübel*

Ne, besser nich, für die hab ich ja schon Ärger gekriegt.

Also nun hab ich TimeMachine in Betrieb.

Geändert hat sich nichts.

Ich fühl mich immer noch wie vorher. Kein mega ausgeprägtes Gefühl der Sicherheit, keine orgiastischen Schauer, die meinen Körper durchzucken.

Aber ich bin mir sicher, dass ich über diesen Tag sehr glücklich sein werde, wenn irgendwann mal mein Ausflug in das Terminal mit einem Desaster endet 😉

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Eine Antwort to “Zeitreise, leicht gemacht”

  1. […] Festplatte ftw Ich hatte mir ja eine Festplatte gekauft, um Time Machine “betreiben” zu können… Meine Umstellung zu Linux allerdings, hat mich dazu veranlasst, das Backup zu sichern […]

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