Google – Der Teufel in Suchmaschinengestalt?

„Ich googel mal…“

„Frag Onkel Google…“

Selbst im Duden ist das „googeln“ vorhanden.

Aber immer wider kann man sehen, dass die Datenkrake Google in großem Desinteresse versinkt.

Immer wieder erscheinen in Webforen alltägliche Fragen, die entweder durch die entsprechende Forensuche oder durch Suchmaschinennutzung hätten geklärt werden können.

Warum also wird diese nicht genutzt?

Ist es tatsächlich die Angst vor der Datensammelwut der beliebten Suchmaschine? Warum nutzt man dann nicht Alternativen wie AltaVista?

Viel höher schätze ich die Tatsache ein, dass es entweder zu ‚dumme‘ oder zu faule Menschen gibt, die sich in den Foren tummeln.

Wenn ich nun mal mich ansehe, ich lese in vielen Foren, ich schreibe auch in vielen Foren, ich möchte an der Community teilhaben, ich möchte sie unterstützen und auch zu einem gewissen Teil von ihr profitieren. Daher stelle ich auch mal spezifische Fragen in den entsprechenden Foren in den jeweiligen Unterkategorien, um Antworten zu erhalten.

Was die Leute, die dann mein Thema dann lesen auch merken ist, dass ich mich bereits im Vorfeld mit dem Thema beschäftigt habe und auch mich selbst schon um Lösung meines Problems bemüht habe.

Wie mache ich das also?

Als erstes habe ich das entsprechende Problem. Irgendwas geht eben nicht.

Dann bin ich verwundert und versuche erstmal zu schauen, ob ich irgendwas gemacht habe, was schuld sein könnte.

Also versuche ich meine Schritte zu rekonstruieren, lese die entsprechenden Handbücher und versuche das Problem zu beheben.

Wenn das nicht funktioniert, informiere ich mich im Internet, ob irgendjemand das gleiche oder zumindest ein ähnliches Problem hat.

Dann versuche ich dessen Schritte nachzuvollziehen, wenn denn welche angegeben sind, und prüfe ob sie dann auch bei mir zum erwünschten Ergebnis führen.

Wenn das nicht läuft, dann informiere ich mich nochmal mit genaueren Suchbegriffen.

Wenn ich dann immer noch nichts finde, dann suche ich in dem gewünschten Forum, ob dort schon mal ein ähnliches Thema behandelt wurde.

Und erst wenn das nicht der Fall ist, erfrage ich Hilfestellungen.

Aber auch da halte ich mich an gewisse Regeln.

Ich schildere meine gesamten Schritte, die ich bereits unternommen habe, um das Problem zu beheben. Also keine meiner potentiellen Helfenden muss meine bereits unternommenen Schritte nochmal beschreiten.

Dann erfrage ich ich Hilfestellungen, weil ich das Problem ja selbst lösen möchte und keine vorgekauten Lösungen will.

Wenn dann eine Hilfestellung zum Erfolg führt, hinterlege ich anschließend dann die Maßnahme, die zum erwünschten Ergebnis geführt, damit eben Leute, die ein ähnliches Problem haben, direkt die Lösung finden können.

Niemand sollte gezwungen sein, das gleiche Problem zweimal zu lösen.

Einige werden dieses Verhalten aus dem Artikel „Wie man richtig Fragen stellt…“ kennen.

Aber viele halten sich nicht daran, einmal, weil sie diesen Artikel nicht kennen, andererseits aber auch, weil sie nicht suchen möchten.

Diese sind es dann auch, die sich wundern, wenn sie ‚dumme‘ Kommentare fangen, oder auch mal angeflamed werden.

Ist es denn tatsächlich so schwer, ein wenig Zeit zu investieren, um sich vorher zu informieren?

Wenn man sich die Fragen ansieht, anscheinend schon.

Meine Bitte wäre:

Lest den obengenannten Artikel, überdenkt eure Fragen und postet anschließend eure Lösungen.

Ihr macht euch damit nicht nur beliebt, sondern ihr helft damit auch eurer Community. Und das kann man doch eigentlich erwarten.

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Eine Antwort to “Google – Der Teufel in Suchmaschinengestalt?”

  1. Kann Deinem Artikel nur zustimmen. Um Hilfe zu erlangen, sollte man erstmal selbst tätig werden. Werde ihn weiterempfehlen.

    cua ergoliner

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