Neuigkeiten: GNOME 2.24 veröffentlicht

GNOME hat die neue Version ihrer Desktop-Umgebung GNOME veröffentlicht.

Die neue Version 2.24 enthält zahlreiche Änderungen, die in den Release Notes nachgelesen werden können. Traditionellerweise ist auch hier wieder die Seite reich bebildert.

 

GNOME hat in der neuen Version eine neue Standardanwendung für Instant Messaging, der frühere Standard Pidgin wurde nun von Empathy abgelöst. Empathy unterstützt zahlreiche Protokolle, darunter ICQ, Jabber, GoogleTalk, MSN und IRC. Ebenfalls können sämtliche von Pidgin unterstützten Protokolle auch unter Empathy verwendet werden.

 

Mit Project Hamster hält nun auch ein Zeiterfassungsprogramm Einzug in GNOME. Man kann beispielsweise die Zeiterfassung an Projektarbeiten steuern und auch beliebig umschalten. Im Applet lässt sich ebenfalls einstellen, dass die Zeiterfassung angehalten wird, sobald der Rechner nicht genutzt wird. Das Aufgaben Logbuch ist zudem editierbar, sodass man fehlende Angaben ergänzen kann, ein Statistik und die Möglichkeit zur Gruppierung der Aufgaben sind ebenfalls enthalten.

Ebenfalls neu enthalten ist die brandaktuelle Version der bekannten Software Ekiga in der Version 3.0.

 

Der Dateimanager Nautilus wurde ebenso aufgewertet. Wie sein KDE-Pendant Konqueror ist es jetzt möglich, mit Tabs zu arbeiten. Dies erleichtert, wie schon bei den Webbrowsern das Arbeiten mit mehreren Ordnern ungemein, da nicht mehr unzählige offene Fenster den Desktop überfüllen.

 

Auch das Design und die Hintergrundbilder wurden bei GNOME 2.24 verbessert und verschönert. Die Hintergrundbilder wurden bei einem Wettbewerb eingesendet, um sie in dieser Version von GNOME der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

 

Alle weiteren Änderungen können über den obenstehenden Link zu den Release Notes noch im Detail nachgelesen werden.

 

GNOME 2.24 wird Bestandteil der kommenden Linux-Versionen von Mandriva (erscheint voraussichtlich am 9. Oktober), Ubuntu (erscheint voraussichtlich am 30. Oktober), Fedora (erscheint gegen Ende November) und OpenSuse (erscheint voraussichtlich am 18. Dezember) sein. Die meisten der hier genannten Neuerungen werden sich jedoch auch schon in den kommenden Vorabversionen von Mandriva 2009, Ubuntu 8.10, Fedora 10 und Opensuse 11.1 begutachten lassen können.

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