Letztens gesehen: „Wanted“

Nachdem die letzten Artikel ja alle ziemlich technisch waren, kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass ich gestern mal ne Menge Spaß hatte, weil ich im Kino war.

Der Film, den ich gesehen habe war „Wanted„, ein Film mit Morgan Freeman und Angelina Jolie.

Nachdem ich den Trailer im Fernsehen gesehn habe, war für mich klar, dass ich diesen Film sehen muss.

Ich war mir außerdem sicher, dass dieser Film entweder der Knaller wird oder einfach nur müllig, ein Mittelding würde dieser Film nicht sein und was soll ich sagen, ich hatte Recht 😉

 

Dieser Film polarisiert meiner Meinung nach, entweder man findet ihn toll, oder einfach nur schlecht. Was muss ich noch sagen, ich fand ihn einfach nur toll. Selbstverständlich kommt es ein wenig auf die Motivation an, warum man in diesen Film geht und er wird, glaube ich, nicht in die Riege der ‚Kultfilme‘ aufgenommen werden, aber es hat sich gelohnt, ihn im Kino anzuschauen, was man beileibe nicht von allen Filmen sagen kann.

Aber worum geht’s überhaupt?

Ohne zu viel verraten zu wollen, werde ich mal eine kurze Zusammenfassung geben:

Der Account Manager Wesley Gibson (gespielt von James McAvoy) ist ein Weichei, der sein Leben nicht so wirklich auf die Reihe bekommt. Seine Freundin betrügt ihn mit seinem besten Freund, seine Chefin ist eine dicke, blöde Kuh, er leidet an Angstzuständen und ist pleite.

Eines Tages gerät er an die Auftragskillerin Fox (gespielt von Angelina Jolie), die ihn darüber aufklärt, dass sein Vater, der Wesley kurz nach seiner Geburt verlassen hat, ebenfalls ein Auftragskiller war, der einer 1000 Jahre alten Bruderschaft von Killern angehörte, selbst einem Killer zum Opfer fiel. Sie rettet Wesley vor einem Anschlag, durch den Mörder seines Vaters und bringt ihn zu der Bruderschaft. Der Kopf dieser Bruderschaft ist Sloan (Morgan Freeman), der ihn über seinen Vater aufklärt und ihn durch Fox selbst zu einem Killer ausbilden lässt.

 

Der Film feiert ein Feuerwerk an Effekten, wunderbar durchgeknallten Charakteren und Kampfszenen ab. Immer wieder eingesetzte ‚Bullet Time‘, die man vielleicht aus Spielen wie Max Payne (dieses Spiel wird übrigens auch verfilmt, also muss ich doch nochmal ins Kino 😉 ) kennt, oder auch so ähnlich aus Filmen wie ‚Matrix‘ (diesen Film muss ich erwähnen, weil meine Kinobegleitung sonst meinen Blog flooden wollte 😀 ), sorgen für Abwechslung und fügen sich gut in die wendungsreiche Geschichte ein.

Die schauspielerischen Leistungen überzeugen, es ist eine tolle Situationskomik enthalten und kein ‚typischer‘ Hollywood-Action-Film. 

Meiner Meinung nach also ein grandioser Film, keiner für die ganze Familie, dazu ist er zu gewalttätig, auch nicht zwangsläufig etwas für Cineasten, da die ja bestimmte Ansprüche an einen Film haben. Für aber unkomplizierte Action, eine manchmal durchgeknallte Story und coole Action-Szenen ist dieser Film großes Kino.

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